NACHBARIN [a diverse narrative]

NACHBARIN [a diverse narrative] ist ein transkulturelles musikalisches Forschungsprojekt, das diverse Lebensrealitäten von in Österreich lebenden Frauen* in Musik übersetzt, mit den handwerklichen Mitteln von dialogischen Interviews, klassischer Komposition, digitaler Produktion und Visual Arts. Außerdem wird die Praxis und Begrifflichkeit der „österreichischen Volksmusik“ hinsichtlich seiner Aktualität und Diversität in Frage auf den Prüfstand gestellt: Rund ein Viertel der österreichischen Bevölkerung hat Migrationshintergrund, und ihr kulturelles Erbe sollte sich ebenso im kulturellen Ausdruck der Musik eines Landes widerspiegeln. Tut es das?

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Julia Lacherstorfer Spinnerin
SPINNERIN [a female narrative]

Alles Suchen und Spinnen begann mit einer Erkenntnis: Die Lieder, die mir einst mein Großvater beigebracht hat, und die ich über alles liebe, sie kommen mir immer weniger leicht über die Lippen. Woran liegt das? Zwar bin ich mit Volksmusik aufgewachsen, dennoch habe ich Jahrzehnte gebraucht, um zu begreifen, dass ein Großteil der traditionellen Lieder, die ich seit Kindheitstagen singe, eine männliche Geschichte erzählen. Diese Erkenntnis traf mich vor einiger Zeit mit voller Wucht und weckte in mir den Wunsch, die weibliche Perspektive in unserem Liedgut mehr ins Bewusstsein – und somit auch ins Zentrum meines Schaffens zu rücken.

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Eine Band, die sich dem traditionellen Musizieren und dessen Überschreitung verschrieben hat, ist ALMA. Auf der Suche nach seinen musikalischen Wurzeln, gräbt das Ensemble stets im tieferen Erdreich und entdeckt dort längst vergessenes und altbekanntes Wurzelwerk gleichermaßen.
In ALMAs Musik wird aber nicht nur die Auseinandersetzung mit der Tradition erlebbar gemacht, sondern auch deren Transfer in die Gegenwart. Behutsam, mit archäologischem Fingerspitzengefühl widmen sich die in Wien beheimateten fünf Musikerinnen und Musiker allem, was ihnen lieb und teuer erscheint.

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Julia Lacherstorfer

The Sharing Heritage –

LOVE TREE ENSEMBLE

www.sharingheritage.de

2018 wird das europäische Kulturerbe offiziell gefeiert.
Als Sharing-Heritage-Botschafter des European Year of Cultural Heritage haben Helene Blum und Harald Haugaard das Sharing Heritage Love Tree Ensemble ins Leben gerufen. Dreizehn herausragende Musiker aus ganz Europa laden dazu ein, überraschende Facetten europäischer Folkmusik zu erleben.

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wellenklænge, Lunz am See

www.wellenklaenge.at

Die wellenklaenge, Lunz am See verstehen sich als Festival für Zeitgenössisches. Als neues Intendanten-Team sehen wir es als unsere Aufgaben, ein aktuelles Musikgeschehen aus möglichst vielen verschiedenen Musiksparten abzubilden – aus klassischer Kammermusik, dem Jazz, internationalem Folk, der Chorszene, Volksmusik, etc…

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U T O P I A

Chorus sine nomine

Wir alle tragen Sehnsüchte in uns. Immer. Sie begleiten uns ständig und führen uns doch nirgends hin, nirgendwo, ins Nirgendland. Dorthin, wo alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen, zumindest für einen schönen Moment lang. Dort hüllen wir uns in Klänge, die unsere Sehnsucht stillen, Klänge von Arvo Pärt, Gustav Mahler, Johannes Brahms und Julia Lacherstorfer. Mit ihnen erschaffen wir uns eine musikalische Wolke, in die wir uns – für diesen einen schönen Moment lang – einhüllen, um dem Chorus sine nomine und ALMA zu lauschen, wie sie unsere Utopien in den schönsten Farben ausmalen.

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Ramsch und Rosen

www.ramschundrosen.at

Volksmusik zwischen früher und jetzt.

Zwischen alten Bildern, Handschriften und Zeilen stöbern Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer nach alten Melodien, und ist die Staubschicht erstmal behutsam beiseite gewischt, entpuppt sich das zum Vorschein kommende oftmals als richtiger Herzensschatz, bei dem selbst ein Hauch von Kitsch nicht aufdringlich wirkt: Zu Gstanzln und Liedern von der Alm tänzelt die Geige – mal seufzend, mal jauchzend – auf der so vielsaitigen Zither umher, die Stimmen überschlagen sich zum Dudler, bis ihnen schließlich ein Juchizer entfährt, der die Herzen des Publikums höher schlagen lässt…

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Julia Lacherstofer

Im Herbst 2016 haben sich Julia Lacherstorfer (Geige) und Simon Zöchbauer (Trompete, Zither) einen Wunsch erfüllt, und ihre Besetzung um Klavier und Kontrabass erweitert. So gibt es nun nicht nur eine erweiterte Besetzung von Ramsch & Rosen, sondern auch eine völlig neue und erweiterte Klangwelt, deren Möglichkeiten schier grenzenlos erscheinen und neue Wege in der Entwicklung von traditioneller Musik, Improvisation und Komposition ermöglichen. Die musikalische Grundlage bilden sowohl Einflüsse aus der traditionellen Musik, sowie Kompositionen aller Mitglieder des Ensembles.

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